Der obere Nisja-hof
 
    Kampf gegen die Naturgewalten  
    Sich einen Platz für einen Hof und Landwirtschaft zu roden, war nie einfach. Aber gerade hier, wo zwei reißende Flüsse bei einem Kiesrücken aufeinanderprallen, war es sowohl wagemutig als auch kühn, aber sicher auch eine Notwendigkeit. Aber auch nicht ungefährlich, denn viele Male drohten Hochwasser den Besitz völlig wegzureißen. 1664, 1789, 1932 und zuletzt 1968. Nach über 400 Jahren Kampf gegen die Naturgewalten und Wassermassen der Flüsse Driva und Grövu existiert nun noch die schmale Landzunge zwischen den Flüssen.  
    Anbau  
    Wie im oberen Teil des Tales allgemein üblich, hat Nisja auch wenig Feldanbau. Dafür aber umso mehr Wald an den Steilhängen und Almweiden in den Bergen. Die Almwirtschaft bedeutete deshalb sehr viel für die Existenz des Hofes. Aber Bären, Luchse, Wölfe und besonders die Vielfrasse haben dafür gesorgt, dass man den jahrhunderte langen Brauch, die Tiere auf die Almen zu treiben, nicht fortsetzen konnte. Heute werden die Almen nur für Freizeitaktivitäten benutzt.  
    Almwirtschaft  
    Oben in den Bergen, östlich vom Dorf Gjöra, findet man eine Vielzahl stillgelegter Almen. Im südlichen Teil ist die Nisja-Alm. Um diese herum hatten einige der Bauern aus dem Tal ihre Almweiden. Der Betrieb ist aber um 1960 eingestellt worden. Die wenigen Gebäude, die instand gehalten wurden, werden oft bei der alljährlichen Elch- und Hirschjagd von den Jägern benutzt. Wanderungen in dieses Gebiet bescheren Ihnen natürlich manch schönen Aussichtspunkt, aber auch interessante kulturhistorische Erlebnisse.  
       
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